Heimatmuseum-Biebesheim


Aktuelles


13.03.2026, 20:00 Uhr

Künstlertreff am 13.03.2026

Der Heimat- und Geschichtsverein Biebesheim e.V. lädt für Freitag, den 13. März 2026 um 20.00 Uhr zum nächsten Künstlertreff in das Heimatmuseum Biebesheim, Rheinstraße 44 ein.

Man möchte sich mit den Künstlern über zukünftige Ausstellungsmöglichkeiten fü 2026 unterhalten. Wenn Interesse besteht eine Ausstellung zu zeigen, ist man gerne behilflch bei der Organisation. Auch könnte man sich wieder eine Gemeinschaftsausstellung des Biebesheimer Künstlerkreises vorstellen. Eine andere Möglichkeit wären Retrospektiven zu verstorbenen Künstllerfreunden. Oder die Teilnehmer bringen einfach neue Ideen mit.

Den Kinderkunstaktionstag hat man, wieder in Kooperation mit dem Förderverein der Nibelungenschule, für den 13. Juni 2026 eingeplant und hofft, dass sich wieder einige der Künstler daran beteiligen.

Mit der Gemeinde habe man bisher keine Vereinbarung für zukünftige Ausstellungen im Foyer des Rathauses getroffen. Angeregt wurde dies bereits und wenn Interesse besteht, würde man gerne dafür aktiv.

Weitere Themen können gerne eingebracht werden.

Man würde sich freuen, wenn viele Künstler an dem Treff teilnehmen würden.

Treffen will man sich wieder im Heimatmuseum Biebesheim am Rhein.

Freuen würde man sich auch über weitere Künstler, die bisher noch nicht im Biebesheimer Künstlerkreis waren.





29.03.2026, 10:00 - 16:00 Uhr

Genealogietag im Heimatmuseum Biebesheim

Möchten Sie mehr über Ihre Vorfahren wissen?

Dann gibt es am 29.03.2026 von 10.00 – 16.00 Uhr beim „Genealogischen Sonntag“ im Heimatmuseum Biebesheim, Rheinstraße 44, eine gute Gelegenheit in die Vergangenheit einzutauchen und mehr über die eigenen Ahnen zu erfahren.
Die Genealogen Thomas Schell und Armin Winter stehen an diesem Tag für einen Einblick in die Familiengeschichte der Orte Biebesheim am Rhein, Braunshardt, Erfelden, Erzhausen, Geinsheim, Goddelau, Gräfenhausen, Leeheim, Nauheim, Rüsselsheim, Schneppenhausen und Wixhausen zur Verfügung. Als Datengrundlage dienen die Kirchenbücher der jeweiligen Kommunen, die zwischenzeitlich in mehreren Familienbüchern veröffentlicht wurden und eine Ahnenliste ortsübergreifend ermöglichen.
Darüber hinaus stehen auch die Familienbücher weiterer Kommunen, wie z.B. Gernsheim und Stockstadt am Rhein sowie mehrere Internetdatenbanken als Informationsquelle zur Verfügung.
Es würde uns sehr freuen, wenn Sie bei Ihrem Besuch historische Bilder, Ahnenpässe oder Familienbibeln mitbringen, durch die wir die vorhandenen Daten weiter vervollständigen können.
Seien Sie uns am 29-03.2026 für eine Reise durch mehrere Generationen und mehrere Jahrhunderte herzlich willkommen beim „Genealogischen Sonntag“ von 10.00-16.00 Uhr im Biebesheimer Heimatmuseum.





Neue Medienstation in der Rheinausstellung

In der Rheinausstellung des Heimatmuseums Biebesheim wurde eine neue Medienstation zum Rheinwasserentnahmewerk eingerichtet.

In einer Vitrine, die mit Informationen zu dem Werk gestaltet wurde, kann der Besucher an einer Medienstation die Aufbereitung des Rheinwassers in nahezu Trinkwasserqualität verfolgen.

Der Wasserverband Hessisches Ried wurde 1979 nach langwierigen Verhandlungen gegründet. Erste Überlegungen wurden 1976, nachdem es damals extrem trocken gewesen war, gestellt. 1981 erfolgte der Spatenstich zur Verlegung des ersten Rohres 1983 wurde mit dem Bau des Rheinwasseraufbereitungswerkes begonnen. Die Grundsteinlegung erfolgte erst 1985. Das Werk wurde 1989 in Betrieb gesetzt.

Der Wasserverband produziert in seiner Rheinwasseraufbereitungsanlage in Biebesheim am Rhein jährlich bis 43 Mio. Kubikmeter Brauchwasser für die Grundwasseranreicherung und die landwirtschaftliche Beregnung im mittleren Hessischen Ried.

Das auf nahezu Trinkwasserqualität aufbereiteten Rheinwasser wird zur Beregnung der Felder und zur Grundwasserhaltung in Sickerschlitzgräben infiltriert. Diese Wassergewinnung ist lebenswichtig für das Ballungsgebiet Rhein-Main. Gesundheitliche Bedenken wegen der Verwendung des gefilterten Rheinwassers sieht der Mediziner Prof. Dr. Borneff als psychologisches Problem und nicht als gesundheitliches.

Mit dieser letzten Vitrine ist die Rheinausstellung nun nahezu komplett, bis auf eine noch zu installierende Webcam am Rhein, deren Bilder auf den Großbildmonitor übertragen werden soll. Leider wurde bisher seitens der Gemeinde keine entsprechende Genehmigung zur Montage erteilt.

Aber mit dieser siebten Vitrine in der Rheinausstellung wird das Thema Rhein vollumfänglich dargestellt.







Ortsgeschichtliche Ausstellung nun komplett


Nahezu ein Jahr nach der Wiedereröffnung des Heimatmuseum Biebesheim ist jetzt auch die ortsgeschichtliche Ausstellung komplett. Es bedurfte leider mehrerer Anträge an den Gemeindevorstand bis die Genehmigung erteilt wurde die im Eingangsbereich des Museums eingebaute Küche, während der Öffnungszeiten, durch einen Rollo mit Abbildungen der Bürgermeister von Biebesheim am Rhein verdecken zu dürfen. Ab dem kommenden Sonntag kann die Abteilung Ortsgeschichte nun in ihrer Gesamtheit besucht werden. Auf dem Rollo ist auch der nachstehende Text zur „Bürgermeistergeschichte“ zu lesen:

Der Schultheiß, auch Dorfschulze genannt, war Beamter des Landesherrn und zog die fälligen Abgaben von den Untertanen ein. Er wurde von der Obrigkeit ernannt. Mit Einführung der modernen Kommunalverwaltung unter Großherzog Ludwig I. von Hessen und bei Rhein entstand der gewählte Ortsvorstand aus Bürgermeister, Beigeordneten und Gemeinderat. Aus drei gewählten Männern suchte die jeweilige Ortsobrigkeit den Bürgermeister aus. 1875 wurde die Bürgermeisterbestätigung durch den Kreisrat eingeführt. Dies galt bis zum Ende des Großherzogtums 1919. In der Weimarer Republik wählte die von den Bürgern durch Wahl bestimmte Gemeindevertretung den Bürgermeister. Wie jegliche freie Wahl war dies in der Zeit des Nationalsozialismus unterbunden. Im Zuge der Demokratisierung Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg erhielten die Gemeindeparlamente das Recht zurück, den Bürgermeister zu wählen. 1992 wurde die Direktwahl der Bürgermeister eingeführt.






„Objekt des Monats“ im Heimatmuseum Biebesheim


Das Heimatmuseum Biebesheim zeigt jeden Monat ein neues Objekt aus seinen Beständen im Magazin.

Im Januar 2026 ist dies eine Böllerkanone (auch Salutkanone genannt)

Die Geschichte des Böllerns beginnt mit der Erfindung des Schwarzpulvers in China (ca.12. Jh.). Nach Europa gelangte es im 14. Jh. und entwickelte sich von militärischen Zwecken und höfischen Festen zu einem weit verbreiteten Volksbrauch, der ursprünglich böse Geister vertreiben sollte und das auch bei bestimmten Anlässen eingesetzt wurde.
Die Gemeinde Biebesheim besaß zuletzt 3 dieser Böller. Zwei davon wurden letztmals am 18.08.1907 abgefeuert. Dabei verlor der später „Schütz Hammann“ genannte Schütze eine Hand. Dies geschah bei der Einweihung des Kriegerdenkmals, als Erinnerung an den Krieg 1870/71 von Deutschland gegen Frankreich, an der Weed, heute Rheinstraße Ecke Bahnhofstraße. Dieses Denkmal wurde von dem Architekten und Bildhauer Karl Roth aus Wiesbaden entworfen und der Divisionspfarrer Georg Adam Büttel, ein Sohn des ehemaligen Bürgermeisters (1869-1871) Johann Georg Büttel, hielt die Ansprache. Es handelt sich um einen sogenannten Vorderlader.
Dieses Objekt kann im Januar sonntags von 10.00 bis 12.00 Uhr betrachtet werden.






Öffnungszeiten

Das Heimatmuseum hat sonntags von 10.00 bis 12.00 Uhr, bei freiem Eintritt geöffnet ist.

Sondertermine für Gruppenbesuche können unter museumbiebesheim@t-online.de vereinbart werden.


Jahresprogramm 2026